Patient-Reported Outcome-basiertes Selbstmanagement von Patient:innen
Selbstmanagement-Unterstützung und Rolle der PROMs
Selbstmanagement-Unterstützung zielt darauf ab, das Wissen, die Fähigkeiten und das Vertrauen der Patient:innen in ihre aktive Rolle zu stärken. Sie umfasst eine Veränderung der Beziehung zwischen medizinischem Fachpersonal und Patient:innen hin zu geteilter Verantwortung und partnerschaftlicher Zusammenarbeit, unter Einsatz einer Reihe von Techniken und Instrumenten, die es Patient:innen ermöglichen, sich aktiv an der Entscheidungsfindung und ihrer Versorgung zu beteiligen.
Sie...
- erleichtern es, problematische Symptome und weitere Probleme regelmäßig zu identifizieren.
- regen Patient:innen an, stärker über wichtige Aspekte ihrer Erkrankung und damit verbundene Probleme nachzudenken.
- dienen als Medium, das Patient:innen dabei unterstützt, ihre Belastung, Symptome und andere Aspekte ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität auszudrücken und zu kommunizieren, wie etwa die emotionale, körperliche, soziale oder kognitive Funktionsfähigkeit.
- können die Bereitstellung PRO-basierter Informationen zum Selbstmanagement unterstützen.
Beispiel: Die Integration elektronischer PROMs in Online-Portale, die Patient:innen zugänglich sind, ermöglicht die Online-Bereitstellung von Unterstützungsmaterialien. Diese Materialien können auf Basis der Antworten der Patient:innen auch automatisch an ihre Bedürfnisse angepasst werden.
De Silva 2011; Bodenheimer, 2005