EORTC E-Learning

PRO-basierte klinische Kommunikation

Zusammenfassung

  • PROMs unterstützen eine strukturierte, patient:innenzentrierte Kommunikation, indem sie die Perspektiven und Erfahrungen der Patient:innen hinsichtlich krankheits- und behandlungsbezogener Belastungen systematisch erfassen.
  • Patient:innen PROMs vorzustellen erfordert, ihren Zweck, ihre Relevanz und die Verwendung der erhobenen Daten zu erklären.
  • PRO-Daten können helfen, Gespräche zwischen Patient:innen und Gesundheitspersonal strukturieren, indem sie eine Fokussierung auf die für das Wohlbefinden der Patient:innen relevantesten Aspekte unterstützen.
  • Patient:innen benötigen möglicherweise fortlaufende Unterstützung, um PROMs regelmäßig beantworten, während auf das Nicht-Beantworten mit gezielten, an den zugrunde liegenden Ursachen ausgerichteten Strategien eingegangen werden sollte.
  • PRO-Daten sollten in Gesprächen konsequent besprochen werden, da die Erkenntnis der Patient:innen, dass ihre PRO-Daten aktiv genutzt werden, ein wesentlicher Motivationsfaktor ist.
  • PRO-basierte Kommunikation sollte an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden, einschließlich Sensibilität für kulturelle Hintergründe und einem behutsamen Umgang mit sensiblen Themen, die PROMs identifizieren helfen können.
  • PRO-basierte Kommunikation zwischen dem Gesundheitsfachpersonal unterstützt eine klare Rollenverteilung, den interdisziplinären Austausch und ermöglicht teambasierte Behandlungsentscheidungen auf der Grundlage eines gemeinsamen Verständnisses des Gesamtbefindens und der Gesamtbelastung der Patient:innen.